Aufruf zur Europawahl

Liebe Schwestern und Brüder in der Ökumene von Osnabrück, im Juni jährt sich der Osnabrücker Ökumenische Kirchentag „Wege zum Frieden“. Wir denken gern zurück an die vielen Formate, die inspirierenden Gespräche und Begegnungen. Besonders eindrücklich in Erinnerung ist die Feier der Gottesdienste mit eucharistischer Gastfreundschaft und der stimmungsvolle Abschlussgottesdienst auf dem Marktplatz.

Wege des Friedens zu suchen und zu beschreiten, das geschieht auch durch die Wahrnehmung des Stimmrechts bei den Europawahlen am 9.Juni. Wir regen an, dafür zu werben und dazu zu motivieren, an den Europawahlen teilzunehmen und die Stimme für demokratische Parteien abzugeben und nicht Parteien zu wählen, die völkischem und rassistischem Gedankengut nacheifern. Dazu hat die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) einen gemeinsamen Aufruf veröffentlicht, in dem sie betonen, dass eine europäische Politik für den weltweiten Schutz der Würde aller Menschen unverzichtbar sei, die christlichen Kirchen „vehement dem Rechtsextremismus und völkischem Nationalismus sowie dem Antisemitismus (widersprechen)“ und „eindringlich vor politischen Kräften (warnt), die im Sinne eines völkischen Nationalismus das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten oder Herkunft ablehnen und unverblümt die Abschaffung der EU anstreben“. Die christlichen Kirchen ermutigen stattdessen, „sich für eine weltoffene, demokratische und solidarische EU einzusetzen“

In Osnabrück setzt sich zudem ein Bündnis „Osnabrück – bunt und solidarisch“ mit der Kampagne „Herz statt Hetze“ dafür ein, „über die undemokratische, menschenverachtende und rassistische Politik der AfD aufzuklären - verbunden mit dem Aufruf, am 9. Juni wählen zu gehen, aber nicht für die AfD zu stimmen“. Die Kampagne wird unterstützt auch von verschiedenen kirchlichen Organisationen und Personen u.a. den UnterzeichnerInnen dieses Briefes. Nähere Infos dazu hier.

Mit herzlichen Grüßen

JoachimJeska, Norbert Kalinsky, Ilse Landwehr-Wegner, Martin Schomaker


Für den Zusammenhalt in Europa

Kolpingwerk in der Region Nord ruft zur Beteiligung an der Europawahl

auf Das Kolpingwerk in der Region Nord ruft alle Wahlberechtigten auf, am 9. Juni 2024 zur Europawahl zu gehen und ihre Stimme für Demokratie und Frieden abzugeben. Seit fast 80 Jahren leben wir in Deutschland in Frieden. Für das Kolpingwerk in der Region Nord ist und bleibt die Europäische Union Garant für Frieden und Freiheit in Europa. Die Krisen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich Europa in einer globalisierten Welt nur geeint behaupten kann. Insbesondere der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine braucht ein gemeinsames europäisches Handeln. Dies gilt ebenso für ein abgestimmtes, menschenwürdiges Vorgehen in der Migrationspolitik...Hier der ist vollständige Text zu lesen.