Impulse

Eröffnung

O Gott, komm mir zu Hilfe, Herr, eile mir zu helfen. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang, so auch jetzt und in alle Ewigkeit. Amen 

Hymnus (gesungen oder gebetet)

Gotteslob Nr.„422 „Ich steh vor dir mit…“

Psalm 142 

Mit lauter Stimme schrei ich zum HERRN,*

laut flehe ich zum HERRN um Gnade.

Ich schütte vor ihm meine Klage aus,*

tue vor ihm kund meine Drangsal…

(Fortsetzung Gotteslob 75,2)

KURZLESUNG   Joh 8,51-59

In jener Zeit sprach Jesus zu den Juden: Amen, amen, ich sage euch: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen

Impuls

Wenn ich gerade in unsere Welt schaue, dann kommt mir das Bild eines großen Scherbenhaufens, die schlimmen Ereignisse in der Ukraine und in anderen Teilen der Welt rütteln die Welt mehr denn je durcheinander. Kein Stein bleibt auf dem anderen, Menschen verlassen ihre Häuser und Wohnungen, aber nicht nur Häuser und Wohnungen, sondern auch Familien, Lebensgefährten, Freunde und Liebende. In diesen Zeiten bleibt mir eigentlich nur der Schrei in das „Dunkel der Welt“. Gott, wo bist du? Siehst du nicht diesen Scherbenhaufen? Ein Scherbenhaufen… Menschen sind zerstört worden, Familien zerbrochen, Hoffnungen und Träume, Beziehungen, gemeinsame Wege und Pläne sind zu Bruch gegangen. Vielleicht lassen sich manchmal Scherben aufsammeln und wieder zusammenfügen, ja zusammenkleben? Ich weiß nicht, ob es gelingt, alles Bemühen, das Zerbrochene zu heilen? Zu schlimm ist das Maß der Zerstörung! Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, die Scherben einfach unter den Teppich zu kehren, aber alles Verdrängen hilft nicht. Irgendwann bricht es wieder aus, was lange verborgen ist, schmerzt, und es ist traurig. Nein, das ist nicht die Lösung. Vielleicht habe ich momentan keine Lösung, aber hier möchte ich Mut machen, Mut zum Glauben, auch wenn wir es nicht immer greifen können. Unser Glaube an den, der alles Heil machen kann, dies wünsche ich zur Zeit meiner Welt! Ja, ich weiß, manchmal bin ich ein Träumer, der einfach nur seine Träume und Hoffnungen vor Gott bringen kann. Schließen möchte ich mit einem kurzen Gebet beziehungsweise Gedanken eines salesianischen Jugendlichen in der Todeszelle im Gefängnis in Dresden vom 1. Februar 1941. Er schreibt: „Mit der Hilfe Gottes sind wir imstande, jede Schwierigkeit des Lebens zu überwinden, Gott ist mit uns, er ist unser Glaube und unsere Hoffnung. Amen.“ Trage mich, o Herr dieser Zeit.

Robert Gildehaus, Diakon

Benedictus

Gotteslob Nr. 617,2

Fürbitten

Zu unserem Gott, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, beten wir: Gott, komm uns zu Hilfe.

Hilf uns, dass wir dir nicht ängstlich zu wenig zutrauen.-

Mach uns bereit, in allen Auseinandersetzungen den Frieden zu wahren.-

Stehe den Menschen in der Ukraine bei.-

Führe uns mit allen, die uns lieb sind, zum ewigen Leben bei dir.

Vaterunser

Oration

Herr, lass uns heute und immer bedenken, dass wir erlöst und aus Feindeshand befreit sind. Gib, dass wir dir furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit alle Tage unseres Lebens. Darum bitten wir durch Jesus Christus

Segensbitte

Der Herr schenke uns und allen, denen wir heute begegnen, seinen Segen. 


Wort-„Schatz“

Wer eine Sprache – die eigene oder eine fremde – gut sprechen möchte, braucht einen reichen Wortschatz. Es gilt, beizeiten Wörter zu sammeln, die im Gedächtnis bleiben und dann helfen, wenn sie gebraucht werden, um den anderen zu verstehen oder sich verständlich zu machen.  

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Ein Kompass im Herzen

Wieder neigt sich ein Kalenderjahr dem Ende entgegen. Dabei wird jede und jeder ihre und seine je eigene Bilanz ziehen, persönliche Momente des Glücks oder Unglücks entdecken. Gemeinsam stehen wir weiterhin unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Sie wurde auch 2021 für beinahe alle Menschen weltweit ein Jahr mit großen Herausforderungen. Viele haben den Tod eines nahen Menschen zu beklagen.

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Warum?

Ich mag Fragen. Fragen öffnen neue Horizonte, bringen in Bewegung, überraschen, irritieren, stellen In-Frage, hungern nach Antworten. So habe ich es als Kind (fast) jeden Abend im Fernsehen gehört: „Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? – Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ Eine der spannendsten Frage ist da wohl die Frage nach dem Warum. Kinder können ihre Eltern in den Wahnsinn treiben mit einem Fragenhagel, wo sie auf jede Antwort mit der erneuten Frage nach dem Warum reagieren.

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„Ich laufe, um zurückzublicken“
Ein unerwarteter Gast im Pfarrhaus St. Barbara

Einen besonderen Gast hatten wir in der letzten Woche bei uns im Pfarrhaus. Ingo Bujack ist Jakobspilger. Schon zum neunten Mal hat er Wanderrucksack und Schuhe geschnürt, um sich auf den Weg zu machen, genauer gesagt, auf seinen Weg.

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Als ich am letzten Pfingstsonntag in einem Online Gottesdienst, Live eine Mauer einreißen durfte, fiel mir meine Lieblingsgeschichte vom selbstsüchtigen Riesen – nach Oscar Wilde wieder ein. Der Riese der seine selbstgebaute Mauer wieder einreißt um die Kinder in seinen Garten zu lassen. Der Sommer hält wieder Einzug und die Wärme und Liebe erhellt seinen Garten.

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Hirtenbild zum 4. Sonntag der Osterzeit

Bei einer Rückreise von Exerzitien in Taize 2001 sah ich zum ersten Mal dieses Kapitell in der Klosterkirche zu Vézelay (Burgund). Das Bild zeigt das Kapitell einer Säule, zwei Darstellungen des Judas, also des Jüngers, der Jesus verriet. Die erste Seite des Reliefs stellt das Ende des Verräters dar, am Strick. Judas hat sich nach der Überlieferung selbst erhängt. So wie es der Evangelist Matthäus beschrieben hat. Das zweite Relief auf der gegenüberliegenden Seite zeigt Jesus, der Judas über den Schultern trägt wie ein Hirte sein Schaf.  

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Die Sehnsucht Jesus zu sehen

„Wir möchten Jesus sehen“ – So sagen es im Evangelium von diesem Sonntag einige Griechen. 

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Der Kreuzweg – Erinnerung und Vergegenwärtigung

In der Fastenzeit und besonders am Karfreitag ist es Tradition, sich zu Kreuzwegandachten zu versammeln oder auch die verschiedenen Stationen des Kreuzwegs abzugehen. Sie erinnern an das Leiden und Sterben Jesu Christi. In diesem Jahr können die traditionellen Kreuzwegandachten im Dom nicht stattfinden. Alternativ liegen freitags nachmittags im hinteren Bereich des Domes kleine Heftchen aus mit jeweils einer Kreuzwegandacht – zum persönlichen Gebet im Dom, in einer anderen Kirche oder zu Hause.

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Segenszuspruch

Pastor Dirk Meyer über den Blasiussegen und seine ganz eigene Erfahrung, gesegnet zu werden.  

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      Bild: © picture alliance/Godong

An den Mittwochabenden im Advent – 03.12.; 09.12.; 16.12. feiern wir in der Herz-Jesu Kirche einen Wortgottesdienst. Im Zentrum steht jeweils eine adventliche Gestalt mit ihrer jeweiligen Gotteserfahrung. Hier sind die Impulse zu den Personen zu finden:

03.12. „Zacharias – mit Gottes Wirken rechnen“

Hier ist der Text zu Zacharias finden

09.12. „Elisabeth – den göttlichen Lebensfunken im Menschen entdecken“ 

Hier ist der Text zu Elisabeth zu finden.

16.12. „Johannes – auf Jesus schauen“ 

Hier ist der Text zu Elisabeth zu finden.


König der Könige

Ungerader Monat – vierter Sonntag! Das wäre eigentlich wieder ein „besonderer Gottesdienst in St. Barbara“ gewesen. Coronabedingt fällt die besondere Gestaltung dieses Gottesdienstes im Moment aus. Auf die Musik muss trotzdem nicht verzichtet werden.        Anja und Joyce singen und spielen für uns die Lieder, die eigentlich für diesen Gottesdienst vorgesehen war. King of Kings – Der König der Könige, der so ganz anders ist, als alle anderen Könige vorher und später.


Im Impuls macht sich Robert Gildehaus Gedanken darüber, wo der Zusammenhang zwischen Maria "Himmelfahrt" und dem Osterei ist.


„Auf ins Abenteuer“

 

Die „Schulkinder“ der Kita St.Barbara haben einen Trickfilm gemacht. „Auf ins Abenteuer“ lautet der Titel. Passend zum Ferienbeginn verbreitet er gute Laune. Also einfach anschauen und sich freuen! Es lohnt sich.


„Fürchtet euch nicht!“

„Fürchtet euch nicht“ – dieser Satz kommt im Sonntagsevangelium gleich dreimal vor. Aber worum geht es, wenn Jesus seinen Jüngern diesen wichtigen Impuls mit auf den Weg gibt? Welche Angst gilt es zu überwinden? Kann man der Furcht einfach befehlen nicht da zu sein? 

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Zurück zum Alltag?

Nach dem Corona-Lockdown wird in vielen Städten und Ländern diskutiert, ob die Zeit nicht gekommen wäre, die Wirtschaft wieder hochzufahren, alle Kontakteinschränkungen aufzuheben und den Menschen den Weg zu ihrem alltäglichen Leben wieder frei zu schalten. Aber können wir einfach ohne Weiteres zurück zu den alten Gewohnheiten gehen? Natürlich nicht. Die Gefahr neuer Infektionswellen besteht immer noch und wir sind noch weit entfernt von einer Entwarnung. 

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Virtueller Maigang von Maria 2.0

Unter dem Motto "Wir sind die Veränderung" wollten wir was Neues wagen. Nach zwei Gottesdiensten zum alleine-gemeinsam-Beten ist aus dem geplanten Maigang von verschiedenen Kirchen zum Dom ein bewegtes Video geworden - Neuland für uns alle.

Hier der vollständige Link zum Video:

https://www.youtube.com/watch?v=dPyz2RhT3io


Video von Carsten Lehmann zum Gedenktag der Hl. Corona


Das Gebet der KAB

angepasst an die schwierige Situation derzeit. Wir laden ein, es für eigene Gebetszeiten, für Momente der Einkehr und des Innehaltens zu nutzen. 
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Bild: Doris Schug In: Pfarrbriefservice.de
Bild: Doris Schug In: Pfarrbriefservice.de

Eine große Familie!

Liebe Gemeinde,
Im Moment ist Telefon, Mail und womöglich auch die Post nochwichtiger als je zuvor.  
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